In Gent: Frida Kahlo - ihre Fotos

Eine Sonderausstellung über das faszinierende Leben der Frida Kahlo

Sint-Pietersabdij - Gent

21. Mai 2021 - 22 August 2021

Die mexikanische Malerin Frida Kahlo de Rivera wird am 6. Juli 1907 in Coyoacán, einem Stadtteil von Mexiko-Stadt, geboren.


Ihr Vater Wilhelm Kahlo, der in Deutschland, Pforzheim, geboren wurde, geht aus persönlichen Gründen 1890 nach Mexiko wo er den Namen Guillermo mit seiner Einbürgerung annimmt. Guillermo betätigte sich als Fotokünstler und in den Jahren um Fridas Geburt herum war der zum Starfotografen avancierte Guillermo im Auftrag des mexikanischen Innenministers auf langen Reisen um Kirchen und nationale Monumente Mexikos zu fotografieren.


Guillermo Kahlo war ein aussergewöhnlicher, visionärer Fotograf von wem Frida die Kunst der Fotografie lernt. Väterlicherseits wird sie von künstlerischen Perspektiven beeinflusst. Sie sammelte mehr als 6000 Fotos , einige davon von bekannten Fotografen wie Man Ray, Brassaï und Tina Modoti.


Obwohl sie selbst fotografierte, stand sie oft vor der Linse berühmter Fotografen wie Nicholas Murray mit wem sie, für eine Weile, eine hin und her Relation hatte.

Die Bilder waren eine Inspiration für ihr eigenes Kunstwerk und manchmal hat sie die Bilder gemalt oder zerschnitten. Der Fokus ihrer Fotos lag meistens auf ihrer Familie und ihren Freunden, ihrer grosse Liebe Diego Rivera sondern auch ihrer anderen Lieben. Auch die mexikanischen Bräuche beeinflussten ihre Arbeit.


Guillermo baute ein Haus, das später von seiner Tochter Frida zum Schutz gegen böse Geister in Indigoblau gestrichen wurde und damit zur mittlerweile weltberühmten “Casa Azul”, dem Blauen Haus, wurde.

Frida, die Frau der Leidenschaft

Als Frida 6 Jahre alt ist, erkrankt sie schwer an Kinderlähmung und behält zeitlebens ein kürzeres und dünneres Bein.


Mit 15 Jahren beginnt ihr Studium an der Escuela Nacional Preparatoria, einer der besten mexikanischen Schulen aber alles ändert sich dramatisch im Alter von 18 Jahren.

Bei einem Busunfall wird ihr Becken von einer Stahlstange durchbohrt.

Die Folgen sind lebenslange Schmerzen. Sie ist für lange Zeit an das Bett gebunden und eingezwängt in Ganzkörpergips und Stahlkorsett. Während dieser Zeit beginnt sie zu malen.


Ausser der Malerei helfen ihr Alcohol und Drogen mit den Schmerzen umzugehen.


Frida stirbt am 13. Juli 1954.

"FRIDA KAHLO - HER PHOTOS" bietet einen intimen Einblick in das Leben eines der berühmtesten Künstler der Welt. Fünfzig Jahre lang wurde Fridas persönliches Archiv auf Wunsch ihres Mannes Diego Rivera in den Badezimmerschränken von 'La Casa Azul' aufbewahrt. Erst 2004 wurde ihr persönliches Archiv mit mehr als 6.000 Fotos eröffnet. 241 davon sind in der Ausstellung Frida Kahlo - Ihre Fotos zu sehen.

vom 21. Mai bis 22. August 2021.


Beatrice Truyen

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