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Das Rubenshaus in Antwerpen schließt für eine jahrelange Renovierung

Eines der wichtigsten Kunstmuseen Antwerpens, das Rubenshaus, hat am 8. Januar 2023 seine Tore für eine jahrelange Renovierung geschlossen. Das Museum im früheren Wohnhaus und Atelier von Pieter Paul Rubens wird in den kommenden Jahren grundlegend renoviert und bekommt eine Erweiterung durch einen Neubau, der als Eingang und Empfangshalle genutzt werden wird.

Neben dem neu entstehenden Anbau am Eingang wird das Rubenshaus als solches restauriert und zugänglicher für jedermann gestaltet. Ein Aufzug, der „subtil“ eingebaut wird, wie es dazu heißt, soll dafür sorgen, dass auch Personen mit körperlichen Einschränkungen in die oberen Stockwerke gelangen können.

Neugestaltet werden auch die sanitären Anlagen und andere Nutzbereiche, das Gebäude wird nachhaltiger und energiesparender ausgelegt und auch die Präsentation der Rubens-Werke sowie der Sonderausstellungen werden aufgefrischt. Hinzu kommt eine Klimaanlage, die die historischen Räume und die Gemäldesammlung besser schützt.

Doch schon jetzt ist die Rede davon, dass der Blickfang nach den Arbeiten die neue Eingangshalle sein wird, die an der Seite des Gartens an der Hoplandstraße entstehen soll. Entworfen hat dieses Bauwerk (siehe Illustration unten) das renommierte flämische Architektenbüro Robbrecht & Daem Architecten. Es soll dabei helfen, die Besucher in Zukunft auf eine angenehmere Art und Weise empfangen zu können. Mit dazu gehören ein neues Museumscafé, die Rubens-Bibliothek und ein Studiensaal.


Am Ende soll das Rubenshaus etwa doppelt so groß wie bisher sein. Die Stadt Antwerpen finanziert dieses Projekt mit 22,7 Mio. € und das flämische Tourismusamt steuert 3 Mio. € bei. Eines ist aber noch unklar, nämlich wann das runderneuerte Rubenshaus wieder eröffnet werden soll. Geplant ist, 2027 zu eröffnen, denn dann ist der 450. Geburtstag von Pieter Paul Rubens. 2022 hatten noch rund 157.000 Menschen das Rubenshaus besucht.


© vrtNWS flanderninfo.be


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